Heiligenrunde Südburgenland-Ungarn

Hier Heiligenkreuz und Heiligenbrunn, drüben dreimal Sankt!
Vom Uhudlerland in die Region des Örsegi-Nationalparks.

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Heiligenbrunn gilt als das Uhudlermekka schlechthin. Von Heiligenkreuz aus wird allerdings zuerst der malerische Bezirkshauptort Güssing ins Visier genommen, und zwar über Höhenwege weit abseits der Hauptverbindungsstraße. Nach der Umrundung des Burgbergs geht es vorerst in der Talsohle bis nach Strem, bevor wieder kurzzeitig Höhenluft gesucht und Heiligenbrunn gleichsam von oben erobert wird. 
Ab Deutsch-Bieling schlängelt sich die Route entlang der ungarischen Grenze bis hinauf nach Reinersdorf. Bereits der ansteigende Waldweg kurz vor dem Ort wie auch der Abschnitt von der Grenze zum ungarischen Nemesvedes zeigt auf, dass eine Tour zum Abenteuer werden kann: Der erdige Weg ist stellenweise derart aufgeweicht, dass Schieben unumgänglich wird. 
Entlang der Reinersdorfer Baches rollt man dann gemächlich hinunter ins Raabtal, zuerst durch St.Michael (Vasszentmihaly). Anschließend führt der Weg auf die andere Seite der Raab nach St.Ruprecht (Rabagyarmat). Von hier aus existiert laut Karten ein nicht beschilderter Radweg hinein in die bewaldeten Randzonen des Örsegi-Nationalparks, der allerdings mit Vorsicht zu genießen ist: Ein Navigationsgerät sollte zur Verfügung stehen und man sollte sich vergewissern, dass es schon längere Zeit nicht mehr geregnet hat. Sogar die sandigen Höhenwege erweisen sich als feuchtigkeitsanfällig. 
Nach abermaliger Querung des Raabtals bei St. Gotthard (Szentgotthard) schließt sich dann der Kreis. 

 

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