Deutsche Donau#7: Regensburg - Deggendorf

Das Who-is-who der "teutschen" Helden.
Ein paar Kilometer außerhalb von Regensburg ließ der Bayernkönig Ludwig I. einst den pompösen Tempel zu Ehren herausragender deutschsprachiger Persönlichkeiten errichten.

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Fruchtbares Flachland auf der rechten und die Vorberge des Bayerischen Waldes auf ihrer linken Seite, sucht sich die Donau den Weg Richtung Südosten.  In großzügigen Mäandern durch die weite Ebene, bis es in Deggendorf schließlich enger wird.
Kurz nach Regensburg wartet bei Donaustauf bereits das Highlight des Tages. Das als klassizistischer Tempel realisierte Museum Walhalla thront auf einer Anhöhe oberhalb der Donau. In der mit Marmor verkleideten Halle werden verdiente Persönlichkeiten durch Büsten und Gedenktafeln geehrt und in Erinnerung behalten. Von der Aussichtsplattform vor dem Tempel genießt man einen wunderbaren Blick ins Donautal.
Die Abfahrt führt über Sulzbach wieder zurück an die Donau. Der Rest der Tagesstrecke verläuft fast ausschließlich in unmittelbarer Flussnähe oder entlang von Altarmen oder abgetrennten Flussschlingen, teils auf Begleitstraßen, teils unmittelbar auf Dammwegen.
In Straubing wird eine Pause eingelegt. Auf dem Marktplatz im Stadtzentrum rückt ein markantes Bauwerk ins Blickfeld. Von dem aus dem 14.Jh. stammende, 68m hohen Stadtturm wurde ursprünglich der Schiffsverkehr auf der Donau beobachtet.
Etappenziel ist Deggendorf, das sich selbst als "Tor zum Bayerischen Wald" versteht.

 

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