Mura-Mura-Mura, eine Dreiländerrunde

Diese Tour widmet sich einem ganz besonderen Abschnitt der Mur. Hier ist sie Diener dreier Herrn: Beständig zieht sie ihre Schlingen im Grenzbereich zwischen Slowenien, Kroatien und Ungarn.

Gestartet wurde auf dem R2 unmittelbar in der Nähe des Grenzübergangs im kroatischen Mursko Sredisce. In Krisovec teilt sich der Radweg in zwei Varianten auf. Die flussnahe "off-road"-Variante wird bevorzugt. Schon die ersten Kilomenter zeigen, dass die Strecke nicht nur ausreichend beschildert ist, sondern auch entsprechend gewartet wird: Das Glück bringt es mit sich, dass eben zu Saisonstart Walzen einen beträchtlichen Teil der geschotterten Trasse frisch planiert haben.
So viel zum angenehmeren teil der Unternehmung.
Die zweite Hälfte nach der Wende im ugarischen Letenye darf als Beweis gelten, dass Wetterprognosen heutzutage durchaus ernst zu nehmen sind: War vom angekündigten Wind in südöstlicher Richtung, auch durch die Aulandschaft geschützt, nicht viel zu bemerken, so wirkte der kontinuierliche Gegenwind auf dem Rückweg kraftraubend.
Obwohl die Strecke keine Höhenmeter aufzuwarten hatte, mussten doch "gefühlte Bergetappen" bezwungen werden.


Tourdaten:

64,4 Kilometer Streckenlänge, 280 Höhenmeter bei einer Seehöhe zwischen 138 und 176 Metern.

 

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