Materialbilder, großformatige Monotypien in vielschichtigen Farbebenen auf Papier und Leinwand sowie feine Radierungen. Es war die Zeit der intensiven Spurensuche mit Pigmenten, Säure, Holz und Erde. Speziell in den vielschichtigen Monotypien keimt bereits die Faszination für mathematische Kombinatorik – die Ordnung des Zufalls
Materialbilder
Spurensuche im kleinen Atelier am gemieteten Hof zu Beginn der 80er-Jahre. Holzreste und Relikte eines Brandes aus den Fünfzigerjahren werden in Bildtafeln integriert. Erden und diverse gefundene Stoffe werden zu reliefartigen Zeugen von Vergänglichkeit.
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Zyklus „Reliquien“
In den Jahren ab 1985 Auseinandersetzung mit experimentellen Mischtechniken – einer Verquickung von Druck und Malerei. Übereinander gelagerte Farbmonotypieschichten werden mit minimalen malerischen Eingriffen ergänzt. Formen konkretisieren sich Schicht für Schicht.
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Zyklus „Fundstücke“
Diese Arbeiten auf Packpapier zeigen Zwitterwesen: In den ersten Schritten gleichen sie den „Reliquien“, in ihrer Zeichenhaftigkeit ähneln sie den „Nachtaugen“. Doch hier fehlt das Spiel mit der Kombinatorik; die linearen Zeichen reduzieren sich auf ein Mindestmaß.
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Serie „Nachtaugen“
Im Gegensatz zu den morphologischen Zeichen existieren die „Nachtaugen“ als lineare Formen auf einer unabhängigen Zeichenebene. Bei dem Spiel mit Variation und Wiederholung wurden aus computergenerierten Zufallszahlen Sternzeichen als Hoffnungsträger formuliert.
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Graphitspuren
Der Graphitstift als Seismograph. Mittels nervöser Bündel von Linien und Gekritzel werden visionäre Seelenlandschaften kürzelhaft festgehalten.
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Gedrucktes
Ätzspuren und das Metall verletzenden Nadelstiche lassen in der Radierung deutungsoffene Schemen entstehen.
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